苹果的伎俩 —— 除了“酷”之外的事情

苹果身上的强大的光环掩盖不住它光环背后的阴暗面。合法不合理的逃避税收,严重压榨中国民工劳动力已经不是什么新闻了,富士康跳楼事件频频;其实不光是苹果,其他的类似的成功的公司类似三星也是一样,程度不同而已。不过,看了德国ZDF的这篇报道,还是有些震撼。已下是原文的个人翻译:

酷,不同和简单 —— 是苹果极力打造的自己的样子。然而在为iPhone,iPod和iPad做的欢快的广告背后,隐藏着粗暴而冷酷的精明计算。这样一个被大家所看好的来自加利福尼亚州的集团通过系统的一系列的手段避免着全球化的税收 —— 还要感谢它耸人听闻的利润和中国的民工,那些拿着及其低廉的工资还玩命加班的人。

视频是德文的。

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德文原文:

Cool, alternativ und easy – so gibt sich Apple gern. Doch hinter der heiteren Werbung für iPhone, iPod und iPad steckt knallhartes Kalkül. Der vermeintliche Wohlfühl-Konzern aus Kalifornien vermeidet weltweit systematisch Steuern – und verdankt seine sensationellen Profite auch chinesischen Wanderarbeitern, die für Billiglöhne viel zu lange arbeiten müssen.

Durch ausgeklügelte Steuertricks vermeidet der Apple-Konzern allein in Deutschland Zahlungen in dreistelliger Millionenhöhe im Jahr – so Recherchen von Frontal21. Zwar hält das Unternehmen gesonderte Umsatzzahlen für Deutschland unter Verschluss, macht aber – nach Schätzungen von Analysten - mit seinen in Deutschland verkauften Produkten rund eine Milliarde Euro Gewinn.

„Wenn wir auf eine Milliarde Euro Gewinn die 25 Prozent Unternehmenssteuer anlegen, dann kommen wir in Deutschland auf ein Steuersoll von 250 Millionen Euro“, sagt Markus Meinzer von Tax Justice Network, einer internationalen Nichtregierungsorganisation, die sich für eine gerechte Steuerlast einsetzt. „Wenn wir das vergleichen mit den fünf Millionen Euro, die Apple tatsächlich bezahlt hat, sieht man, dass es hier eine Steuerlücke von 245 Millionen Euro gibt.“ Der Trick: Apple nutzt ein komplexes Geflecht aus vielfach im Ausland – zum Beispiel in Irland - angesiedelten Firmen.

Apple-Zulieferer überschreiten Arbeitszeiten

Weiter ergaben Frontal21-Recherchen in China, dass bei dem Apple-Zulieferer Foxconn vorgeschriebene Arbeitszeiten nicht eingehalten werden. Zwar versprach Foxconn, die Anzahl der Überstunden bis zum 1. Juli 2013 auf maximal 36 Überstunden im Monat zu reduzieren, aber daran zweifeln Experten wie Cornelia Heydenreich vom gemeinnützigen Verein Germanwatch: “Insbesondere in Spitzenzeiten ist der Produktionsdruck sehr hoch, da bin ich sehr gespannt, wie Apple beziehungsweise die Zulieferer das schaffen wollen”, so Heidenreich gegenüber Frontal21. Vor Ort-Recherchen von Frontal21 belegen, dass wenige Monate vor der Deadline bei Foxconn immer noch deutlich länger gearbeitet wurde. Und daran werde sich wohl auch wegen der kurzen Lieferfristen, die Unternehmen wie Apple verlangen, in den nächsten Monaten wenig ändern, so Heydenreich gegenüber Frontal21.

Source: http://www.zdf.de/Frontal-21/Alles-andere-als-cool-28124822.html


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